Text is also a model - Model Based Testing using a textual model (Software-QS-Tag 2008)
Systemtests sollten auch ohne technische Kenntnisse des Systems spezifiziert werden können - idealerweise schon vor der technischen Umsetzung des Systems in einem Test-First-Ansatz. Ein solches Vorgehen kann durch eine (Fach-) Domänenspezifische Sprache zur Spezifikation dieser Tests ermöglicht werden. Gerade der Einsatz einer textuellen Modellierungssprache bietet hier im Vergleich zu einem Modell auf Basis eines UML-Profils eine Reihe von Vorteilen: Zur Not reicht ein Texteditor als Modellierungswerkzeug, Modelle können effizient mittels Kopieren/Einfügen und Suchen/Ersetzen editiert werden. Zudem sind Vergleiche und die Zusammenführung unterschiedlicher Modellversionen sehr leicht möglich.
In diesem Workshop wird den Teilnehmern vermittelt, wie man unkompliziert eine solche Sprache zur Modellierung von Testsuiten definieren und die damit erstellten Modelle generativ auswerten kann. Die Sprache ist dabei bewusst einfach gehalten; der Kern beinhaltet lediglich die Definition von Testgegenstand, Eingabe und erwarteter Ausgabe.
